Das Weihnachtsgeschäft ist für die meisten Branchen die wichtigste Saison des Jahres. In den Wochen vor dem Fest kaufen die Menschen Geschenke, planen Feiern und sind ausgabefreudiger als sonst. Gleichzeitig sitzen sie in den dunklen Monaten mehr vor dem Fernseher. Wer in der Vorweihnachtszeit wirbt, sollte deshalb wissen, wen er über Streaming wann am besten erreicht. Dieser Artikel ist der erste einer Reihe, die Zielgruppen nach Anlass beleuchtet, und beginnt mit der umsatzstärksten Zeit des Jahres.
Warum Streaming gerade zu Weihnachten passt
Der Geschenkekauf findet längst zu großen Teilen online statt. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom (Dezember 2025, 1.002 Befragte ab 16 Jahren) kaufen 73 Prozent der Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke online, 17 Prozent sogar ausschließlich im Netz. Das heißt: Ein Großteil deiner potenziellen Kunden ist in der Vorweihnachtszeit ohnehin im Kaufmodus und offen für Anstöße.
Dazu kommt die Mediennutzung. Laut der AGF-Plattformstudie 2025 verfügen rund 70 Prozent der Haushalte über ein internetfähiges TV-Gerät, und nach Erhebungen der Medienanstalten nutzen etwa zwei Drittel der Menschen Connected TV mindestens monatlich. In den langen Dezemberabenden läuft der große Bildschirm besonders häufig, oft mit der ganzen Familie davor. Genau dort kannst du mit gezielter Streaming-Werbung präsent sein, bevor die Kaufentscheidung fällt.
Die wichtigsten Zielgruppen im Weihnachtsgeschäft
Die Geschenkekäufer mittleren Alters. Die kauffreudigste Gruppe sind laut Bitkom die 30- bis 49-Jährigen: 82 Prozent von ihnen kaufen Weihnachtsgeschenke online, 24 Prozent ausschließlich. Sie sind digital unterwegs, zeitknapp und dankbar für Ideen. Über Streaming erreichst du sie gezielt nach Alter und Interessen, mit einer klaren Geschenkbotschaft und einem konkreten Angebot.
Die Familien vor dem Fernseher. Weihnachtsfilme und Serienabende bringen ganze Haushalte gemeinsam vor den großen Bildschirm. Diese gemeinsame Nutzung ist ein Vorteil, den der Feed nicht hat, weil mehrere Menschen denselben Spot sehen. Warum das die Wirkung erhöht, zeigt der Artikel zum Co-Viewing auf dem Smart-TV.
Die Last-Minute-Käufer. Ein großer Teil der Geschenke wird erst in den letzten beiden Wochen vor dem Fest besorgt. Diese Gruppe ist besonders empfänglich für Angebote mit schneller Verfügbarkeit oder, für lokale Anbieter, für den Hinweis, dass es das Geschenk gleich um die Ecke gibt. Hier zählt das Timing: eine Kampagne, die im Dezember hochfährt, trifft genau den Entscheidungsmoment.
Die lokalen Feier- und Genussgäste. Restaurants, Cafés und Eventlocations leben im Dezember von Weihnachtsfeiern, Menüs und Gutscheinen. Für sie ist der regionale Hebel entscheidend: Werbung nur in den Postleitzahlen ausspielen, aus denen die Gäste kommen. Wie zielgenau das geht, zeigt der Artikel zum regionalen Targeting im Streaming-TV.
Die frühen Geschenkeplaner. Ein Teil der Menschen erledigt den Geschenkekauf schon im November, lange vor dem Gedränge. Wer früh präsent ist, landet bei diesen Planern in der engeren Auswahl, bevor die Entscheidung fällt. Für den Aufbau von Bekanntheit ist der frühe Teil der Vorweihnachtszeit deshalb wertvoller, als viele denken.
So spielst du es mit onescreen aus
Drei Dinge machen im Weihnachtsgeschäft den Unterschied. Erstens das Timing: Die besten Werbeplätze im Weihnachtsgeschäft sind früh gefragt, weshalb du die Kampagne besser im Spätsommer oder Frühherbst planst als erst im Dezember. Zweitens die Aussteuerung: Bei onescreen erreichst du deine Zielgruppe gezielt nach Region und Postleitzahl, Alter, Geschlecht und Interessen, statt breit zu streuen. Drittens die Aufmerksamkeit: Deine Spots laufen auf dem großen Bildschirm, nicht überspringbar und mit voller Aufmerksamkeit, während im Dezember besonders viele Menschen zusehen.
Wichtig bleibt die Erwartung. Der Kauf passiert oft nicht direkt im Fernseher, sondern später am Smartphone oder im Laden. Streaming-Werbung baut die Nachfrage auf und bringt dich in den Kopf, bevor entschieden wird. Warum dabei relevante Aufmerksamkeit mehr zählt als reine Reichweite, vertieft der Artikel Aufmerksamkeit statt Reichweite. Und was Connected TV überhaupt ist, erklärt der Überblick Was ist CTV-Werbung.
Fazit
Das Weihnachtsgeschäft ist die Zeit, in der Kauflaune und Fernsehnutzung zusammenfallen. Wer weiß, wen er wann erreichen will, von den online kaufenden 30- bis 49-Jährigen über die Familie vor dem Weihnachtsfilm bis zum lokalen Feiergast, kann sein Budget gezielt einsetzen, statt breit zu streuen. Plane früh, steuere gezielt aus und sei auf dem großen Bildschirm präsent, wenn die Entscheidungen fallen.
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FAQ
Wen erreiche ich im Weihnachtsgeschäft am besten über Streaming? Vor allem die kauffreudigen 30- bis 49-Jährigen, von denen laut Bitkom 82 Prozent Weihnachtsgeschenke online kaufen, dazu Familien vor dem gemeinsamen Fernseher und, für lokale Anbieter, die Gäste aus dem eigenen Umkreis. Entscheidend ist, gezielt nach Alter, Interessen und Region auszusteuern.
Wann sollte ich meine Weihnachtskampagne starten? Früher, als viele denken. Die begehrten Werbeplätze im vierten Quartal sind zeitig gefragt, und der Aufbau von Bekanntheit braucht Vorlauf. Eine Planung im Spätsommer oder Frühherbst ist sinnvoller als der Start erst im Dezember.
Kaufen die Leute direkt über den Fernseher? Meist nicht. Der Kauf passiert oft später am Smartphone oder im Laden. Streaming-Werbung wirkt über Aufmerksamkeit und Anstoß, sie baut die Nachfrage auf, bevor die Kaufentscheidung fällt.
Lohnt sich Streaming-Werbung auch für lokale Geschäfte zu Weihnachten? Ja. Über die Aussteuerung nach Postleitzahl erreichst du gezielt die Menschen in deinem Einzugsgebiet, etwa für Weihnachtsmenüs, Gutscheine oder Geschenke aus dem Laden vor Ort.
