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20. Juni 2026 · 2 Minuten Lesezeit

Co-Viewing: Warum jede smart-TV-Werbung mehr Menschen erreicht als abgerechnet werden

Im Schnitt sitzen 1,5 Personen vor dem Fernseher. Warum Co-Viewing bei Smart-TV-Werbung einen unterschätzten Reichweitenvorteil bringt.

Co-Viewing: Warum jede smart-TV-Werbung mehr Menschen erreicht als abgerechnet werden
  • Rund 1,5 Personen sitzen im Schnitt vor dem TV-Gerät: Werbung auf dem Fernseher erreicht strukturell mehr Menschen als einen einzelnen Haushaltskontakt, ein systematisch unterschätzter Reichweitenvorteil.
  • 37 % der gesamten Fernsehnutzung in Deutschland findet in Gemeinschaft statt: Co-Viewing ist kein Sonderfall, sondern das normale TV-Erlebnis, und das gilt für linares TV wie für Connected TV gleichermaßen (Media Perspektiven / ZDF-Medienforschung 2022).
  • Abgerechnet wird nur ein Kontakt: Obwohl Ad Impressions auf dem TV-Bildschirm faktisch mehrere Personen gleichzeitig erreichen, wird nur ein Kontakt pro ausgespielte Impression in Rechnung gestellt, ein struktureller Vorteil für Werbetreibende.
  • Auf CTV ist Co-Viewing besonders verbreitet: In 52 % aller Streaming-Sessions auf dem vernetzten Fernsehgerät schauen mehrere Personen gleichzeitig, mehr als bei jedem anderen digitalen Endgerät (TVision Insights 2024).

Das Wohnzimmer war immer ein Gemeinschaftsraum

Fernsehen ist das Massenmedium, das von Anfang an als Gemeinschaftserlebnis konzipiert wurde. Während Smartphone, Tablet und Laptop auf individuelle Nutzung ausgelegt sind, steht der Fernseher im Mittelpunkt des Wohnzimmers. Das gilt auch im Streaming-Zeitalter: 67 % der SVoD-Nutzung in Deutschland entfällt auf den Fernsehbildschirm, nicht auf Smartphone oder Laptop.

Ein Kontakt, mehrere Zuschauer

Wenn ein Werbetreibender eine Kampagne auf dem Connected TV ausspielt, wird pro ausgelieferter Impression ein Werbekontakt abgerechnet, ein Haushalt, ein Gerät, ein Zähler. Die Realität im Wohnzimmer sieht jedoch anders aus: Dieselbe Impression wird im Schnitt von ca. 1,5 Menschen gesehen. In Haushalten mit Kindern oder in WG-Situationen sind es oft zwei oder mehr Personen gleichzeitig.

Das bedeutet: Der effektive Tausend-Kontakte-Preis (TKP) auf dem TV-Bildschirm ist für Werbetreibende strukturell günstiger als ausgewiesen, denn die tatsächliche Reichweite pro gezahltem Kontakt liegt systematisch über dem abgerechneten Wert. Ein TKP von 20 Euro entspricht bei einem Co-Viewing-Faktor von 1,5 einem realen Preis von nur etwa 13 Euro pro tausend tatsächlich erreichter Personen. Wie sich die TV-Werbekosten 2026 im Detail zusammensetzen, von TKP bis Buchungsformaten, zeigt unser ausführlicher Preisguide zu TV-Werbekosten.

Das Smartphone, nach wie vor der größte Konkurrent um Werbebudgets, bietet diesen Effekt schlicht nicht. Eine Mobile-Ad erreicht genau eine Person. Auch im direkten Vergleich mit klassischer Audiowerbung liegt CTV bei der Reichweite vorn, wie unser Vergleich zwischen Streaming-TV und Radiowerbung zeigt.

Was das für Werbetreibende bedeutet

Co-Viewing ist ein struktureller Qualitätsvorteil des TV-Bildschirms. Wer Brutto-Reichweite und Netto-TKP realistisch bewertet, kommt nicht umhin, Connected TV als eines der effizientesten Werbeumfelder im digitalen Mix einzustufen.

In Kombination mit den bereits bekannten Qualitätsmerkmalen der Connected-TV-Werbeumgebung, hohe Viewability, eingeschalteter Ton, Completion Rates von über 90 %, ergibt sich ein Medium, das mehr Menschen erreicht als abrechnet, in einem aufmerksamkeitsstarken Umfeld, auf dem größten Bildschirm im Haushalt. Wer diesen Reichweitenvorteil für die eigene Kampagne nutzen will, kann in einer unverbindlichen Demo sehen, wie sich Co-Viewing auf die eigene Zielgruppe auswirkt.

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