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6. August 2026 · 4 Minuten Lesezeit

SwitchIn im Eye-Tracking: wohin die Zuschauer wirklich schauen

Schaut beim Senderwechsel wirklich jemand auf den SwitchIn? Was eine Eye-Tracking-Untersuchung über den Blick auf das L-Banner zeigt und was das für die Gestaltung heißt.

SwitchIn im Eye-Tracking: Heatmap des Blickverlaufs auf dem L-Banner

Ein SwitchIn erscheint beim Senderwechsel als L-Banner rund um das laufende Fernsehbild. Die naheliegende Frage: Schaut da überhaupt jemand hin, oder wartet der Zuschauer nur, dass das Programm wieder groß wird? Beantworten lässt sich das nicht mit einer Umfrage, denn kaum jemand nimmt seinen eigenen Blick bewusst wahr. Aber mit Eye-Tracking. Und die Antwort fällt für das Format erfreulich aus.

Was Eye-Tracking beim SwitchIn misst

Eye-Tracking, auch Blickregistrierung genannt, zeichnet auf, wohin das Auge wandert, wie lange es an einer Stelle bleibt und in welcher Reihenfolge die Elemente betrachtet werden. Aus diesen Fixationen entsteht eine Heatmap, auf der stark beachtete Bereiche warm eingefärbt sind und übersehene kühl bleiben. Beim SwitchIn lässt sich damit genau die entscheidende Frage klären: Bleibt der Blick beim Werbemittel, oder rutscht er sofort zurück ins kleiner gewordene Programmfenster?

Der Blick bleibt beim Werbemittel

Für einen SwitchIn hat der TV-Vermarkter Seven.One Media zusammen mit dem Marktforschungsinstitut phaydon eine Eye-Tracking-Untersuchung durchgeführt (2017). Gemessen wurde, wie sich die Blicke über die rund zehn Sekunden verteilen, die das Banner sichtbar ist.

Das Ergebnis: Die Aufmerksamkeit lag recht gleichmäßig auf den drei zentralen Elementen des Werbemittels, dem Key Verbal mit rund 35 Prozent, dem Call to Action mit rund 34 Prozent und dem Key Visual mit rund 31 Prozent. Keines der drei wurde übersehen, alle bekamen ihren Anteil am Blick. Beim Senderwechsel richtet sich der Blick also auf den SwitchIn, statt daran vorbeizugehen.

Das passt zur Logik des Formats. Der Umschaltmoment trifft die Zuschauer in einer aktiven Sekunde, in der sie ohnehin auf den Bildschirm schauen. Weil der SwitchIn prominent das Bild rahmt, aber das Programm weiterlaufen lässt, entsteht hohe Sichtbarkeit, ohne als störende Unterbrechung zu wirken.

Was das für die Gestaltung deines SwitchIns bedeutet

Aus dem Befund folgt eine klare Konsequenz. Wenn alle drei Zonen deines SwitchIns gesehen werden, muss auch jede Zone sitzen. Ein starkes Key Visual allein trägt nicht, wenn die Aussage daneben unklar ist, und der beste Text verpufft ohne einen erkennbaren nächsten Schritt. Plane dein L-Banner deshalb bewusst in diese drei Bereiche: eine sofort erkennbare Marke, eine Botschaft, die man in Sekunden erfasst, und einen Call to Action, der ohne Umweg sagt, was zu tun ist.

Genau darauf zielt gute Gestaltung: den geschenkten Blick nicht zu verschwenden. Weil beim SwitchIn außer dem Bild nichts wirkt, kein Ton, keine Bewegung, trägt die Gestaltung die ganze Botschaft. Wie du Marke, Botschaft und Call to Action konkret ins L-Banner bringst, zeigt der Artikel SwitchIn gestalten.

So spielst du es mit onescreen aus

Über onescreen bringst du dein SwitchIn ohne Videoproduktion auf den großen Bildschirm, platziert es in hochwertigen Umfeldern und steuerst es gezielt nach Region, Alter, Geschlecht und Interessen aus. Der Umschaltmoment sorgt dafür, dass dein Banner genau dann erscheint, wenn die Aufmerksamkeit hoch ist. Was das Format technisch ausmacht, zeigt die SwitchIn-Seite.

Fazit

Die Sorge, ein SwitchIn könnte beim Senderwechsel einfach übersehen werden, entkräftet das Eye-Tracking: Der Blick bleibt beim Werbemittel und verteilt sich auf seine wichtigen Elemente. Damit liegt der Erfolg in deiner Hand. Wer Marke, Botschaft und Call to Action jeweils klar gestaltet, macht aus den zehn Sekunden am großen Bildschirm einen echten Werbekontakt.

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FAQ

Schaut beim Senderwechsel wirklich jemand auf den SwitchIn? Eine Eye-Tracking-Untersuchung von Seven.One Media und phaydon deutet klar darauf hin. Der Blick blieb über die rund zehn Sekunden beim Werbemittel und verteilte sich auf dessen drei zentrale Elemente.

Wie verteilt sich die Aufmerksamkeit auf dem SwitchIn? In der genannten Untersuchung recht gleichmäßig: Key Verbal rund 35 Prozent, Call to Action rund 34 Prozent, Key Visual rund 31 Prozent. Keines der drei Elemente wurde übersehen.

Warum bekommt der SwitchIn so viel Aufmerksamkeit? Weil der Senderwechsel die Zuschauer in einem Moment aktiver Zuwendung trifft und das L-Banner das Bild prominent rahmt, ohne das Programm zu unterbrechen. So entsteht Sichtbarkeit, ohne als störend empfunden zu werden.

Was heißt das für die Gestaltung? Dass jede Zone zählt. Weil Marke, Botschaft und Call to Action alle gesehen werden, sollten auch alle klar, lesbar und auf einen Blick verständlich sein.

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