Fernsehwerbung gilt vielen als Sache von Konsummarken: Waschmittel, Autos, Schokoriegel. Wer B2B macht, denkt bei Werbung eher an LinkedIn, Fachmessen oder Google. Dabei übersieht man leicht, dass die Entscheider, die man im B2B erreichen will, abends genauso vor dem Fernseher sitzen wie alle anderen. Und dass sich Streaming-Werbung heute so gezielt aussteuern lässt, dass sie auch für B2B funktioniert, bis hin zur Berufsbezeichnung.
Dieser Artikel zeigt, warum Streaming-Werbung für B2B-Unternehmen interessant ist, wie das Targeting funktioniert und welche zwei Anwendungsfälle sich besonders lohnen, von der Ansprache der Entscheider bis zum Recruiting.
B2B-Entscheider sind auch nur Zuschauer
Der wichtigste Punkt zuerst: Deine Zielgruppe im B2B besteht aus Menschen, und diese Menschen streamen. Nach einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Forrester nutzen knapp 40 Prozent der Geschäftsentscheider täglich Fernsehen, auch um sich über Branchen- und Businessthemen auf dem Laufenden zu halten. Das ist ein erheblicher Teil genau der Personen, die du erreichen willst.
Dazu kommt, dass Streaming längst zum Alltag gehört. 87 Prozent der Menschen ab 16 Jahren nutzen es (Bitkom), und der Großteil davon auf dem Fernseher im Wohnzimmer. Die Entscheider, Fachkräfte und Einkäufer, die du ansprechen möchtest, sind mittendrin. Mehr zum Marktumfeld steht im Überblick zu Streaming in Deutschland.
Der Vorteil: Targeting bis zur Berufsbezeichnung
Was Streaming-Werbung im B2B erst wirklich sinnvoll macht, ist die Zielgenauigkeit. Klassische Fernsehwerbung erreicht alle, auch die Millionen Zuschauer, die für dein B2B-Angebot nie infrage kommen. Genau das war der Grund, warum TV für die meisten B2B-Unternehmen nie funktioniert hat.
Bei Streaming-Werbung steuerst du gezielt aus. Neben Region und Interessen lässt sich unter anderem auch nach Berufsbezeichnung targetieren. So erreichst du zum Beispiel gezielt Menschen in kaufmännischen Leitungsfunktionen, in einer bestimmten Branche oder mit einem fachlichen Interessensprofil, statt Budget an die breite Masse zu verlieren. Aus dem Breitenmedium Fernsehen wird so ein Kanal, der auch für spitze B2B-Zielgruppen taugt.
Anwendungsfall 1: Entscheider erreichen
Der naheliegendste Einsatz ist die Ansprache deiner Zielkunden. Du bringst deine Marke und deine Botschaft auf den großen Bildschirm, dort, wo Entscheider entspannt und aufmerksam sind, statt zwischen Dutzenden Mails und Feed-Posts unterzugehen.
Der Hebel ist die Berufsbezeichnung. Verkaufst du zum Beispiel eine Software für die Buchhaltung, spielst du deinen Spot gezielt an Menschen mit Funktionen wie Buchhalter, Finanzleiter oder Steuerfachangestellte aus. Bietest du Maschinen für die Produktion an, adressierst du Betriebs- oder Produktionsleiter. So landet deine Werbung bei genau den Funktionen, die über einen Kauf entscheiden, und nicht bei der breiten Masse.
Das wirkt vor allem auf die Bekanntheit und das Vertrauen. Ein B2B-Anbieter, der im Fernsehen präsent ist, wirkt etabliert und seriös, was gerade bei erklärungsbedürftigen Angeboten und langen Entscheidungswegen zählt. Wenn dein Vertrieb später anruft oder dein Name in einer Ausschreibung auftaucht, ist die Marke schon bekannt. Der Spot ersetzt den Vertrieb nicht, aber er bereitet den Boden.
Anwendungsfall 2: Recruiting und Employer Branding
Der zweite Anwendungsfall wird oft unterschätzt: Personalgewinnung. Der Kampf um Fachkräfte ist für viele B2B-Unternehmen härter als der um Kunden, und die spannendsten Kandidaten suchen gar nicht aktiv. Sie haben einen Job, sind aber offen für etwas Besseres. Über klassische Stellenanzeigen erreichst du sie kaum.
Über Streaming schon. Und auch hier ist die Berufsbezeichnung der Schlüssel: Suchst du Pflegekräfte, spielst du deinen Spot gezielt an examinierte Pflegefachkräfte in deiner Region aus. Brauchst du Elektriker, adressierst du genau diese Handwerksberufe. Du spielst deine Arbeitgeberbotschaft also nicht wahllos, sondern genau in der Funktion, Region und Zielgruppe aus, in der deine Wunschkandidaten leben, und zwar in ihrer Freizeit, wenn sie entspannt sind. Ein kurzer Spot, der zeigt, wie es ist, bei euch zu arbeiten, wirkt dabei stärker als jede Textanzeige. Employer Branding auf dem großen Bildschirm war lange Konzernen vorbehalten, über Streaming steht es auch mittelständischen Arbeitgebern offen.
Und falls dir für Recruiting oder Kundenansprache ein Video fehlt: onescreen unterstützt bei der Erstellung mithilfe von KI, deutlich schneller und kosteneffizienter als klassische Produktion, aus vorhandenen Materialien wie Bildern und Logos.
Die Wirkung: großer Bildschirm, volle Aufmerksamkeit
Was im B2C funktioniert, funktioniert im B2B genauso: Deine Werbung läuft ganzflächig auf dem Fernseher, mit Ton und nicht überspringbar, in einem hochwertigen Umfeld. Diese Aufmerksamkeit bekommst du in einem überfüllten LinkedIn-Feed oder Postfach so nicht. Warum ein Streaming-Kontakt mehr wert ist als eine schnelle Einblendung, zeigt der Überblick zur Premium-Qualität von Streaming-Werbung.
Für wen sich das lohnt
Streaming-Werbung im B2B lohnt sich besonders, wenn du eine klar umrissene Zielgruppe hast, etwa eine bestimmte Branche, Funktion oder Region, wenn deine Marke bekannter werden soll oder wenn du um Fachkräfte wirbst. Der Einstieg ist niedrig: Über onescreen starten Kampagnen ab 1.000 €, du buchst selbst über den Ad Manager und steuerst Zielgruppe und Budget nach deinen Vorgaben. Gerade für kleinere und mittlere Anbieter ist das entscheidend, mehr dazu im Artikel zur Streaming-Werbung für kleine und mittlere Unternehmen.
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Fazit
Streaming-Werbung ist kein reines B2C-Instrument. Weil sich die Zielgruppe bis zur Berufsbezeichnung eingrenzen lässt, wird der große Bildschirm auch für B2B nutzbar, sowohl um Entscheider zu erreichen als auch um Fachkräfte zu gewinnen. Wer eine klare Zielgruppe hat, findet in Streaming einen Kanal, der Aufmerksamkeit und Seriosität verbindet und dabei bezahlbar bleibt.
FAQ
Funktioniert Streaming-Werbung auch für B2B? Ja. B2B-Entscheider streamen wie alle anderen, laut Forrester nutzen knapp 40 Prozent der Geschäftsentscheider täglich Fernsehen. Über gezieltes Targeting erreichst du sie, ohne Budget an die breite Masse zu verlieren.
Kann ich nach Berufsbezeichnung oder Branche targetieren? Ja. Neben Region und Interessen lässt sich bei Streaming-Werbung unter anderem auch nach Berufsbezeichnung aussteuern. So erreichst du gezielt bestimmte Funktionen oder Branchen, statt die ganze Zuschauerschaft zu bezahlen.
Kann ich Streaming-Werbung für Recruiting nutzen? Ja. Du spielst deine Arbeitgeberbotschaft gezielt in der Region und Zielgruppe deiner Wunschkandidaten aus, auch bei passiven Kandidaten, die nicht aktiv suchen. Ein kurzer Spot über euer Unternehmen wirkt dabei stärker als eine reine Textanzeige.
Ist B2B-Streaming-Werbung teuer? Nein. Über onescreen starten Kampagnen ab 1.000 €, ohne Vertragsbindung. Du buchst selbst und steuerst Budget und Zielgruppe nach deinen Vorgaben, ein niedriger Einstieg auch für mittelständische B2B-Unternehmen.
Ich habe keinen Spot. Wie komme ich an ein Video? onescreen unterstützt bei der Spoterstellung mithilfe von KI, günstiger und schneller als klassische Produktion, auf Basis vorhandener Materialien wie Bildern und Logos. Das gilt für Kundenansprache wie für Recruiting gleichermaßen.
