Rund 1,5 Personen sitzen im Schnitt vor dem TV-Gerät: Werbung auf dem Fernseher erreicht strukturell mehr Menschen als einen einzelnen Haushaltskontakt – ein systematisch unterschätzter Reichweitenvorteil.
Fernsehen ist das Massenmedium, das von Anfang an als Gemeinschaftserlebnis konzipiert wurde. Während Smartphone, Tablet und Laptop auf individuelle Nutzung ausgelegt sind, steht der Fernseher im Mittelpunkt des Wohnzimmers.
Wenn ein Werbetreibender eine Kampagne auf dem Connected TV ausspielt, wird pro ausgelieferter Impression ein Werbekontakt abgerechnet – ein Haushalt, ein Gerät, ein Zähler. Die Realität im Wohnzimmer sieht jedoch anders aus: Dieselbe Impression wird im Schnitt von ca. 1,5 Menschen gesehen. In Haushalten mit Kindern oder in WG-Situationen sind es oft zwei oder mehr Personen gleichzeitig.
Das bedeutet: Der effektive Tausend-Kontakte-Preis (TKP) auf dem TV-Bildschirm ist für Werbetreibende strukturell günstiger als ausgewiesen – denn die tatsächliche Reichweite pro gezahltem Kontakt liegt systematisch über dem abgerechneten Wert. Ein TKP von 20 Euro entspricht bei einem Co-Viewing-Faktor von 1,5 einem realen Preis von nur etwa 13 Euro pro tausend tatsächlich erreichter Personen.
Das Smartphone – nach wie vor der größte Konkurrent um Werbebudgets – bietet diesen Effekt schlicht nicht. Eine Mobile-Ad erreicht genau eine Person.
Co-Viewing ist ein struktureller Qualitätsvorteil des TV-Bildschirms. Wer Brutto-Reichweite und Netto-TKP realistisch bewertet, kommt nicht umhin, Connected TV als eines der effizientesten Werbeumfelder im digitalen Mix einzustufen.
In Kombination mit den bereits bekannten Qualitätsmerkmalen von CTV – hohe Viewability, eingeschalteter Ton, Completion Rates von über 90 % – ergibt sich ein Medium, das mehr Menschen erreicht als abrechnet, in einem aufmerksamkeitsstarken Umfeld, auf dem größten Bildschirm im Haushalt.